Bemerkenswert

Bücher

IMGP0021

Taschenbücher von Harald Timm, veröffentlicht bei amazon self publishing, nicht Mitglied irgendeines „Literaturbetriebs“, Hobbyautor und Rentner mit Katze.

Bürger eines verschwundenen Landes im Exil,  ohne Heimat, jedoch gut versorgt mit allem, was es braucht zum Leben.

Franz Summer, ein Pseudonym nur für dieses Blog, sucht keine Anhänger und ist nie selbst Anhänger von wem oder was auch immer.

 

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ZON und das Niveau der Bildzeitung

Zwei Sendungen im ZDF haben mir zwei schlaflose Nächte beschwert. Sie finden Sie sicherlich noch in der Mediathek.

https://www.zdf.de/filme/die-wannseekonferenz

und diese Doku danach:

https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation-sonstige/die-wannseekonferenz—die-dokumentation-vom-24-januar-2022-100.html

Diese 15 Teilnehmer der Konferenz hatte ja teilwiese völlig unbeteiligt noch in der BRD gelebt. Ich hatte mir erlaubt bei ZON einen Kommentar zu schreiben, dass diese Leute eine besonders höfliche Art der Kommunikation pflegten, gebildet und sachlich Argunmente austauschten, so wie es heute noch Politiker zu tun pflegen, was mich so am meisten erschütterte, schließlich war das Thema die „Endlösung“ bei der Tötung von 11 Millionen Juden in Europa. Der ZON-Artikel forderte die Leser auf, zu überlegen, wie sie sich verhalten hätten. Mir ging ein Licht auf, wie selbstverständlich nahm man an, dass typische Leser von ZON so etwas lesen, dass sie sich mit den Tätern identifizieren würden, Studium, Karriere, Minisiterialbeamter, so was halt. Deutsche Intellektuelle, der zukünftigen Fürhrungsschicht, anspruchsvoll.

Ich schrieb, für mich persönlich wäre nur eine Frage, ob ich den Mut gehabt auf hätte, auf solche Täter ein Attentat zu verüben.

Mein Kommentar wurde gesperrt. Ich habe mich bei dieser Zeitung abgemeldet.

Ein Teilnehmer dieser Mörderbande war überigens nach dem Krieg eine hoher Beamter in der Adenauerregierung bis zur Pensionierung.

Für mich gibt es keinen Grund auf dieses Land, in dem ich lebe, iregendwie stolz zu sein. Viel Spaß dann bei ZON weiterhin, doch lesen Sie besser die Bildzeitung, die sind ehrlicher.

3 Männer aus dem Osten 46

Jochen 9

vor 6 Jahren

Die Angelegenheit mit Jonas und Philip sah nicht sehr vielversprechend aus, wahrscheinlich hatten die alten Stalinisten von meines Vaters Schlag schon recht gehabt, wer nicht aus der Arbeiterklasse stammte, tauchte nicht zum Revolutionär. Am meisten hatte ich mir wohl von Jonas versprochen, da einige seiner Geschichten tatsächlich Kapitalismus kritisch waren, aber mehr auch nicht, ich war wohl seinem damaligen Charme aufgesessen. Außerdem ließ er sich gehen, interessanterweise Philip nicht. Der war in seinem Leben zu einem Arbeiter geworden, der nicht so viel zweifelt und reflektiert, aber er war zufrieden mit der Gesellschaft, so wie sie ist. Daran müssen zukünftige Kommunisten anknüpfen. Wir müssen bereit sein, wenn der Kapitalismus Fehler macht und die Ausbeutung der Arbeiterklasse deutlicher wird. Die alten Politbürogreise hatten zu viele Fehler gemacht Damals hatte ich ja den Auftrag mich Philips Frau Sigrid zu nähern, die als ehemalige DDR-Funktionärin sich einer unserer illegalen Gruppen angeschlossen hatte vor 14 Jahren, sie erklärte mir lachend: „Mein Mann ist eine ehrliche Haut, aus dem macht niemand einen Revolutionär, ich glaube, er begrüßte sogar den Mauerfall wie sie es nennen, wir wissen ja, es war eine Konterrevolution.“

Tatsächlich hatte ich herauszufinden, ob Philip aus eigenem Antrieb am Abend des neunten Novembers seine Straßenbahn in Richtung des Grenzübergangs Bornholmer Straße gelenkt hatte, möglichst viele DDR-Bürger nach Westberlin zu bringen. Aber es stellte sich heraus, er handelte auf Anweisung von oben, dort saßen die wahren Renegaten.

Sigrid half mir bei der Aufklärung, aber sie verriet ihrem Mann nicht von unserer Zusammenarbeit.

Die Herkunft ist in der Tat wichtig, auch Sigrid stammte aus einer alten Funktionärsfamilie. Und ich war in der Nähe bei dem Unfall, es war kein Selbstmord, wie Philip vielleicht noch heute vermutet. Es war ein Auftrag aus Sicherheitsbedenken

Sein Elternhaus waren ehemalige Kleinbauern, die einen Dorfladen aufgebaut hatten in der Hitlerzeit.

Auch Jonas Eltern waren echte Kleinbürger, seine Vater hätte wahrscheinlich im Westen ein Schuhimperium gegründet, wie es in den Anfangsjahren nach dem zweiten Weltkrieg etliche Gründungen gab, das waren alles Kleinbürger, welche die Gunst der Stunde nutzten zu Neureichen, zu Kapitalisten zu werden. Der Genosse Ulbricht hatte damals schon ein besonderes Auge auf die Kleinbürger geworfen, Jonas` Vater wurde ein Kommissionshändler, halb privatisiert, immer beobachtet von der Partei, ein Kommunist wurde er deshalb aber auch nicht. Die Kinder dieser Leute durften das Abitur machen, aber nicht unbedingt einen höheren Beruf studieren, der war den Arbeiterkindern vorbehalten. Diese ganzen Vorsichtsmassnahmen wurden unter Honecker vernachlässigt. Einer der Gründe, warum die Konterrevolution siegen konnte, es gab zu wenige studierte Arbeiterkinder in der Partei.

Wir hatten oft diskutiert, und ich beobachtete Jonas und Philip bei den Treffen auf Jonas´ Grundstück genau, beide waren in der DDR christlich erzogen worden.

Schwere Fehler sind entstanden.

Das Wichtigste jedoch: wie konnte es passieren, dass der Arbeiter Philip den Mauerfall als eine Befreiung akzeptierte? Daraüber müssen die Untergrundkräfte im marxistischen Seminaren weiter ehrlich diskutieren. Es lebe die marxistische Weltrevolution.

In den letzten Tagen erhielt ich eine Information, dass ich zur Fortbildung nach China delegiert werde. Ich werde mich also nur noch zweimal mit Philip und Jonas treffen können.

Der Bogartmann (2017)

In einem Café lernte ich sie einst kennen.
Ich ging dort meist nachmittags hin, es war eben die Szene.
Früher schrieb ich auch Vormittags dort, wenn kaum ein Gast sich zeigte. Aber inzwischen war es selbst schon zum Frühstück voller Gäste.
Das ging zu wie in einem Bienenschwarm. Im Prinzip kannte jeder jeden. Und die Gesprächsfetzen segelten wie schnelle Wölkchen durch das Lokal. Manchmal fanden Lesungen statt, und manchmal las ich selbst.
Trotzdem kann ich nicht sagen, dass ich direkt dazu gehörte.
Es ist eine Frage des Alters. Alte Elefanten ziehen sich auch aus der Herde zurück. Sie brauchen das Alleinsein. Aber seltsamerweise empfand sie mich nicht als alt. Das fiel mir sofort auf. Und ich fühlte mich tatsächlich verjüngt durch sie. Vielleicht war ich ein Narr. Vielleicht macht sich irgendwann jeder Mann wegen einer Frau zum Narren.
Aber man hatte mir immer einen kleinen Tisch an einem Fenster reserviert.
Dort saß ich beim Kaffee, rauchte und trank ein oder zwei Weinbrände und manchmal auch drei. Es gab Tage, da betrank ich mich, weil ich es so wollte. Und manchmal setzte ich mich auch an den großen Tisch, an dem man philosophierte.
Und ganz selten beteiligte ich mich.
Irgendwann war sie eben plötzlich da.
Um sie herum war eine Aura, wegen ihrer Schönheit, aber viele Mädchen waren schön.
Es war der Glanz in ihren Augen.
Ihre Augen suchten. Man sah es förmlich.
Und eines Tages schaute sie mich an, ich meine, sie schaute mich direkt an, und ich fühlte mich irgendwie ertappt, obwohl ich gar nichts getan hatte. Ich war ganz in Gedanken und schrieb im Geiste an einer Story. Die Gespräche rundum perlten von mir ab, bis mich ihr Blick erwischte. Rasch wendete ich mich ab und lachte über irgend etwas.
Das war alles nicht wichtig.
Ihre Stimme klang ganz tief und ungeheuer ruhig.
„Du schreibst?“ fragte sie mich plötzlich.
„Ja, ein wenig, wenn ich es nicht aushalte.“
Auf einmal schwiegen alle, und wir merkten es gar nicht.
„Was hältst du denn nicht aus?“
„Vielleicht“, ihre Augen ließen nicht ab von mir, „vielleicht, dass ich noch am Leben bin.“
„Ist das so schwer?“ fragte sie.
„Manchmal“, ich wich aus.
Sie lachte ganz tief von innen heraus.
„Du bist ein Bogartmann.“
Ich sah sie ganz ruhig an.
„Du weißt es, und ich weiß es. Wir müssen darüber eigentlich nicht reden.“
Da schwieg sie, schwieg, und auf einmal lächelte sie auf eine traurige Art.
„Er schreibt gute Geschichten“, sagte jemand am Tisch.
Auf einmal redeten wieder alle durcheinander und lachten. In ihren Augen standen stumme Tränen.
Ich hatte das Gefühl, ich müsse verschwinden aus ihren Augen.
Und das tat ich auch.
Dann ging ich nicht mehr so oft dahin, nur zwei-dreimal in der Woche auf einen Kaffee.
Und immer saß sie dort, immer. Ihr Blick streifte mich eher gespielt gleichgültig.
Bis sie eines Tages an einem Dienstag plötzlich zu mir an den Tisch kam.
„Hallo, Chef“, sagte sie mit ihrer tiefen Stimme.
Sie brachte mich zum Lachen.
„Ich bin nicht dein Chef.“
„Nein?
Vielleicht doch?“
Ihr Blick durchdrang mich.
„Am Samstag ist eine Lesung, liest du auch?“
„Worum geht es denn?“ wollte ich wissen.
„Um die Liebe und den Tod natürlich.“
„Das ist ja mein Thema.“
Sie lachte rauchig.
„Eben. Lies für mich.“
„Okay“, ich sagte zu.
Sie begleitete mich nach Hause. Sie ging neben mir ohne ein Wort zu sagen, fast einen Kopf größer als ich und schlank wie ein Halm im Wind. Sie hakte sich bei mir ein. Verdammt.
Am nächsten Morgen war sie fort, bevor ich erwachte.
In drei Nächten quälte ich mich, und nichts gelang mir.
Es war alles so flach und oberflächlich.
Schließlich stopfte ich mir die beschriebenen Blätter in die Tasche und ging hin.
Wir saßen alle am großen Tisch.
Doch sie war nicht da?
„Wo ist sie?“ fragte ich und jeder wusste, wen ich meine.
„Weißt du es nicht?“
Ein Mädchen neben mir äußerte sich. Die anderen wichen meinen Blicken aus.
„Sie kommt nicht mehr?“
Einer fügte hinzu mit rauer Stimme.
„Nie mehr, Mann.“
Ich zog mir den Mantel an und ging durch den Regen nach Hause.
An einem Mülleimer blieb ich stehen und zerriss meine beschriebenen Blätter in tausend kleine Fetzen… die Zigarette schmeckte süss.
Als würde sie unsichtbar neben mir stehen. Die ganze Zeit.
In der Nacht kam sie im Traum, lächelte und flüsterte, als wäre es so was wie Liebe gewesen zwischen uns. Vergiss es.
Es war nichts.

Die Deutschen und das Verzeihen

Nach dem Krieg 1945 begannen bald die Diskussionen auf in Deutschland über das größte bis dahin bekannte Verbrechen der Menschheit, den Völkermord an die Juden. Und in einer Diskussion, denn Deutsche diskutierten schon immer gern, selbst darüber, gab irgendein Teilnehmer einen Satz von sich, den die Franzsosen ein Bonmot nennen; „Die Deutschen werden den Juden nie Ausschwitz verzeihen.“ Eigentlich sagt das schon viel über die Deutschen aus.

Jetzt in der „Zeit online“, wo eine heiße Diskussion ausgebrochen ist über Putin, die Russen überhaupt, selbst Vergleiche mit Hitler fehlen nicht, lese ich doch den Satz; „Die Deutschen werden den Russen nie die Niederlage in Stalingrad verzeihen,“ Das kommt manchem deutschen Diskussionsteilnehmer ganz locker aus den Fingern in die Tasten.

Es sind immer noch die Deutschen, oder.

Johanna – oder Endlich (2018 veröffentlicht, neu mit einer kleinen Bearbeitung)

An den Scheiben des Cafés weinte der Regen lange Schlieren. Die Scheinwerfer der paar Autos auf der leeren Straße draußen, breit wie große Plätze in der Stadt, malten bunte Kreise dazu. Nur hinten saßen ein paar Gäste wie ein einer Höhle. Das Gemurmel ihrer Stimmen wirkte beruhigend, so fern und tröstend sicher. Sie war mit einem Taxi gekommen. Sie hatten ihr die Adresse gegeben.

Johanna rührte nachdenklich mit dem Teelöffel in der Kaffeetasse. Ihre Gedanken kamen langsam zur Ruhe wie ein Karussell, das abgeschaltet wurde und die Musik dudelte in immer kleinere Kreise noch weiter, als ein Echo der Vergangenheit. Ihr Herz schlug langsamer… sie fühlte wie es abklang in ihr, abklang als vorbei und vergangen, gerettet.

Er hat mich geschlagen, dachte sie, aber sie ist nicht mehr aufgeregt. Sie dachte diesen Satz nicht mehr wie einen Aufschrei, eher wie ein nüchterne Feststellung.

Neben ihrem Stuhl stand die gepackte Reisetasche.

Sie hatte einen Entschluss gefasst, und es war gut so.

Ihr Handy lag auf dem Tisch.

Noch hatte sie die Stimme ihrer Mutter in den Ohren, „vielleicht hat er es nicht so gemeint, weißt du, eine Frau muss auch mal verzeihen können, seine Arbeit, der Stress, er hatte getrunken…“

Und ihre Antwort war, „es war nicht das erste Mal, Mama.“

Ihre Mutter hatte einen Moment geschwiegen, „du bist aber auch manchmal irgendwie schwierig, Johanna.“

„Mama, niemand darf mich schlagen, niemand…“

„Ach, du weißt nichts vom Leben“, die Stimme ihrer Mutter hatte resigniert geklungen… Johanna hatte aufgelegt.

Plötzlich stand die Kellnerin vor ihr, sie hatte ein ganz weiches Lächeln.

„Haben Sie noch einen Wunsch?“

Johanna sah nach draußen und auf einmal lächelte sie auch, „ja bringen Sie mir einen roten Wein.“

„Was ist mit Ihnen“, fragte die Kellnerin, „ist alles in Ordnung?“

„Ja“, sagte Johanna.

Aber die Kellnerin hielt einen Moment inne, als warte sie.

Und auf einmal brach es aus Johanna heraus, „ich bin von zu Hause abgehauen, verstehen sie, mein Mann hat mich geschlagen und dann habe ich mit meiner Mutter telefoniert, und sie hat gesagt, manchmal sind eben Männer so und…“

Sie erstickte im Schluchzen wie eine Ertrinkende.

Die Kellnerin reichte ihr ein Taschentuch wie zum Trost.

Johanna schnäuzte sich geräuschvoll.

„Ich bringe Ihnen den Wein“, sagte die Kellnerin wie eine gute Freundin, die vom Himmel gefallen war… Hier waren doch nur drei, vier Gäste anwesend, wahrscheinlich wegen Corona. Sie drehte sich nicht um.

Johanna schaute wieder auf die dunkle Straße im Regen. Der Herbst ist schon vorbei und der Winter fast auch, dachte sie. Die Tage werden nicht mehr kürzer.sondern länger. Heute ist es noch kalt geworden, wie ein Vorbote erscheint jedoch demnächst der Frühling, das muss so sein, das sind die Jahreszeiten, durch die wir gehen, ich bin getaumelt, weiter nichts, hab überlebt. Weihnachten,ist erledigt, dachte sie und, ich habs überstanden, und, gut, dass wir keine Kinder haben – was werde ich in der Zukunft tun? Sie lächelte dünn. Sein Haus betrete ich nie wieder.

Die Zeit dehnte sich, so hatte sie das Gefühl, Jahreszeiten perlten von ihr ab wie Regen, doch sie hielt einen Schirm in der Hand. Und sie fühlte sich sicher und irgendwie aufgehoben.

Die Kellnerin erschien mit einem Glas Wein.

„Es gibt Frauenhäuser“ …

Jonhanna unterbrach sie… „ich habe ja bei der Polizei angerufen, sie holen mich hier ab und bringen mich dorthin, sie zögerte, fürs erste…“

In diesem Moment klingelte das Handy, sie schaute aufs Display… sie verfärbte sich, „mein Mann.“

„Hören Sie“, die Kellnerin wurde eindringlich, „gehen Sie nicht ran, jetzt will er sie zurück, er wird sagen, dass er sie liebt, dass es ihm leid tut, dass er es nie wieder tun wird…“

„Ich weiß“, sagte Johanna sanft und lächelte und schaltete das Handy aus.

Eine halbe Stunde später betraten zwei Polizisten das Café.

Johanna sah wie sie mit der Kellnerin sprachen.

Diese wies mit der Hand zu ihr und nickte ihr zu.

Wenig später verließ sie mit den Polizisten das Café. Sie guckte in den Himmel, als erwarte sie eine Botschaft.

„Es hat aufgehört zu regnen“, sagte der eine Polizist, „aber es wird kalt in der Nacht werden. Der Winter aber ist so gut wie vorbei.“

Der andere ging hinter ihr und trug ihre Tasche.

„Aber wir bringen Sie ins Warme“, sagte er, stutze und lächelte plötzlich verschmitzt, „und Sie werden noch viele gute Sommer erleben.“

Johanna lachte wie befreit.

„Ja, ja“, sie drehte sich um und winkte der Kellnerin zu.

Die Nacht war friedlich und kalt.

Bis sie ins Warme kam,

Endlich.

Die Maske des Bösen von Bertolt Brecht

An meiner Wand hängt ein japanisches Holzwerk
Maske eines bösen Dämons, bemalt mit Goldlack.
Mitfühlend sehe ich
Die geschwollenen Stirnadern, andeutend
Wie anstrengend es ist, böse zu sein.

( Ist nicht jede Maske Täuschung und Verstellung, also böse. Die schlimmste wahrscheinlich, die Maske eines „großartigen Menschens“, allerdings ohne Demut, wer darauf reinfällt ist dumm)

Gute Nacht und hüten Sie sich vor der Dummheit :-), also vor den Großartigen unter uns.

Zum Putinismus – über den James Bond des Ostens

von Wladimir Kaminer

endlich zeigt ein Russe uns, was eigentlich für eine Serie gespielt wird auf der Bühne der Weltpolitik, wo zur Zeit alles anderen Darsteller des Westen wie lächerliche und hilflose Nebendarsteller wirken. Sie hatten ja nichts anderes gewollt!!!

gefunden dort:

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_91454550/wladimir-putin-politischer-dauerbrenner-warum-die-russen-nicht-genug-bekommen.html

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